Return-Path: <randols@bslaw.net>Delivered-To: randols@bslaw.netReceived: (qmail 15310 invoked by uid 399); 5 Sep 2009 15:10:28 -0000X-Virus-Scan: Scanned by ClamAV 0.95.1 (no viruses);  Sat, 05 Sep 2009 10:10:28 -0500Received: from unknown (HELO ?10.0.1.199?) (66.215.97.248)  by mail2.andhosting.com with ESMTPM; 5 Sep 2009 15:10:27 -0000X-Originating-IP: 66.215.97.248User-Agent: Microsoft-Entourage/12.20.0.090605Date: Sat, 05 Sep 2009 08:10:16 -0700Subject: Palriamentary InquiriesFrom: "E. Randol Schoenberg" <randols@bslaw.net>To: Eva Blimlinger <eva.blimlinger@uni-ak.ac.at>CC: "E. Randol Schoenberg" <randols@bslaw.net>Message-ID: <C6C7CD68.2D0E8%randols@bslaw.net>Thread-Topic: Palriamentary InquiriesThread-Index: AcouOvlbYkc/kgjhTWK6kZYUttYiMg==Mime-version: 1.0Content-type: multipart/mixed;	boundary="B_3334983026_10919272"> This message is in MIME format. Since your mail reader does not understandthis format, some or all of this message may not be legible.--B_3334983026_10919272Content-type: multipart/alternative;	boundary="B_3334983026_10909215"--B_3334983026_10909215Content-type: text/plain;	charset="UTF-8"Content-transfer-encoding: quoted-printableDear Eva,I am still hoping very much to hear from you regarding the Klimt portrait o=fAmalie Zuckerkandl.  Below is a recent development, some answers toparliamentary inquiries by Minister Schmied.  In her answers to questions11-15 she sets forth the procedures that would allow the Beirat toreconsider the Felsoevanyi Waldm=C3=BCller and the Bloch-Bauer Klimt/Zuckerkand=lcases.  The Beirat is empowered to reconsider prior recommendations it hasmade (answer 13) in cases of new evidence or extreme injustice.  The Beiratis empowered to reconsider prior court decisions in cases of =E2=80=9Cextremeinjustice=E2=80=9D (answer 12).The arbitration and court decisions in the Bloch-Bauer Klimt/Zuckerkandlcase constitute an =E2=80=9Cextreme injustice=E2=80=9D, as much or more so than theMahler-Werfel case.  After all, in Mahler-Werfel there were factual issues.In the Bloch-Bauer case, there is not only a gross factual error (thefinding, without evidence, of a =E2=80=9Cgift=E2=80=9D made by a Jew already in exile) =butalso the admitted refusal to apply the correct legal standard.  As MinisterSchmied affirms (answers 11 and 15) the Beirat applies a broad definition o=fEntziehung (even broader than the 3. R=C3=BCckstellungsG).  The arbitrationpanel, and the court, expressly refused to apply the Judikatur of the 3.R=C3=BCckstellungsG in the Bloch-Bauer case.  (See Heller/Rauscher, DieRechtsprechung der Ru=CC=88ckstellungskommissionen, 1949, 221, S. 445-6, Rkb Wi=en817/48 v. 10.9.1948http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Klage/Heller.pdf ) This qualifiesas an extreme injustice.Similarly, the Fels=C3=B6vanyi Waldm=C3=BCller decision cries out for reconsiderati=on,in the same way that Mahler-Werfel did.  Indeed, the basis of that decision(the good faith purchase of the paintings by the gallery from a dealerduring the war) is expressly repudiated by Minister Schmied in her answer 1=5below.I will be in Vienna Oct 1-7 and would welcome the opportunity to speak withyou, Dr. Jabloner, or the entire Beirat about these important matters.Sincerely yours,Randol SchoenbergE. Randol Schoenberg, Of CounselBurris, Schoenberg & Walden, LLPHome Office:11429 Chenault St.Los Angeles, CA 90049tel: (424) 208-3844mob: (310) 739-7979fax: (424) 208-3405Business Office:12121 Wilshire Boulevard, Suite 800Los Angeles, California 90025-1168Tel: (310) 442-5559Fax: (310) 442-0353eFax: (425) 740-0483E-mail: randols@bslaw.nethttp://www.bslaw.nethttp://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/AB/AB_02652/pmh.shtml2838/J XXIV. GPEingelangt am 13.07.2009Dieser Text wurde elektronisch =C3=BCbermittelt. Abweichungen vom Original sindm=C3=B6glich.ANFRAGE=20=20des Abgeordneten Zinggl, Freundinnen und Freunde=20an die Bundesministerin  f=C3=BCr Unterricht, Kunst und Kultur=20betreffend die Novelle des Kunstr=C3=BCckgabegesetzes=20=20Die kurz vor der Sommerpause des Nationalrates im Ministerrat beschlosseneNovelle des Kunstr=C3=BCckgabegesetzes (BGBl. 181/1998) bietet in einigenBereichen zwar durchaus begr=C3=BC=C3=9Fenswerte Verbesserungen, zentrale Kritikpun=ktean der bisherigen Ausgestaltung des Gesetzes bleiben aber leider v=C3=B6lligunber=C3=BCcksichtigt. Dies betrifft vor allem die Unterwerfung der LeopoldPrivatstiftung unter das Kunstr=C3=BCckgabegesetz. Unabh=C3=A4ngig von derUntersuchungst=C3=A4tigkeit der beiden vom Bund bestellten Provenienzforscher i=stes ein Zeichen h=C3=B6chster politischer Kurzsichtigkeit, nicht bereits jetztlegislative Vorkehrungen betreffend die Leopold Privatstiftung zu treffen.Ein weiteres Vers=C3=A4umnis betrifft die Definition des Tatbestandes derEntziehung. Dieser Tatbestand ist im Nichtigkeitsgesetz (BGBl. 106/1946) nu=r=C3=A4u=C3=9Ferst vage bestimmt. In seinen Argumentationen scheint sich derKunstr=C3=BCckgabebeirat h=C3=A4ufig auf das Dritte R=C3=BCckstellungsgesetz (BGBl.54/1947) zu beziehen, dem zufolge eine nichtige Verm=C3=B6gensentziehung dannvorliegt, =E2=80=9Ewenn der Eigent=C3=BCmer politischer Verfolgung durch denNationalsozialismus unterworfen war und der Erwerber des Verm=C3=B6gens nichtdartut, dass die Verm=C3=B6gens=C3=BCbertragung auch unabh=C3=A4ngig von derMachtergreifung des Nationalsozialismus erfolgt w=C3=A4re=E2=80=9C. Es w=C3=A4re nurkonsequent, w=C3=BCrde diese =E2=80=93 im =C3=9Cbrigen v=C3=B6llig nachvollziehbare =E2=80=93 ge=C3=BCb=te Praxisdes Kunstr=C3=BCckgabebeirates im Gesetz explizit festgehalten.=20=20Die unterfertigten Abgeordneten stellen daher folgende=20=20ANFRAGE:=20=201. Wie viel Geld hat die Leopold Privatstiftung seit 1998 f=C3=BCr Anwalts- undBeratungskosten im Zusammenhang mit Egon Schieles =E2=80=9EBildnis Wally=E2=80=9C ausgegeben? Wir ersuchen um Aufschl=C3=BCsselung nach Jahren.2. Wie viel Geld hat die Leopold Privatstiftung seit 1998 f=C3=BCr Anwalts- undBeratungskosten im Zusammenhang mit Egon Schieles =E2=80=9EH=C3=A4user am Meer=E2=80=9C ausgegeben? Wir ersuchen um Aufschl=C3=BCsselung nach Jahren.3. Wann werden die beiden unabh=C3=A4ngigen, vom Bund bezahltenProvenienzforscher im Leopold Museum den f=C3=BCr J=C3=A4nner 2009 angek=C3=BCndigtenZwischenbericht =C3=BCber ihre T=C3=A4tigkeit vorlegen?4. Bis wann ist mit einem vorl=C3=A4ufigen Endbericht zu rechnen?5. Wie viele Kunstwerke aus der Leopold Privatstiftung w=C3=A4ren nach AnsichtIhres Ministeriums zu restituieren, w=C3=A4re das Museum dem Kunstr=C3=BCckgabegese=tzunterworfen?6. H=C3=A4tte die R=C3=BCckgabe von so prominenten Bildern wie =E2=80=9EBildnis Wally=E2=80=9C =oder=E2=80=9EH=C3=A4user am Meer=E2=80=9C nachtr=C3=A4glich Auswirkungen auf den Preis, den die Rep=ublikf=C3=BCr die Sammlung Leopold bezahlt hat?7. W=C3=A4ren prominente Bilder wie =E2=80=9EBildnis Wally=E2=80=9C oder  =E2=80=9EH=C3=A4user am Mee=r=E2=80=9C nichtmehr Bestandteil der Sammlung Leopold, hielten Sie dann 160 Millionen Euroimmer noch f=C3=BCr einen g=C3=BCnstigen Ankaufspreis f=C3=BCr die Sammlung?8. Wie beurteilt Ihr Ministerium die juristischen Argumente desVerfassungsrechtlers Walter Berka, der im November 2008 ein Gutachtenvorgelegt hat, demzufolge es verfassungsrechtlich unbedenklich sei, dasLeopold Museum dem Kunstr=C3=BCckgabegesetz zu unterwerfen?9. Welche Argumente jenseits des Pragmatismus =E2=80=93 eine gesetzlicheVerpflichtung sei =E2=80=9Ehochriskant=E2=80=9C und w=C3=BCrde =E2=80=9Ejahrelange Gerichtsverfah=ren mith=C3=B6chst ungewissem Ausgang nach sich ziehen=E2=80=9C, lie=C3=9Fen Sie im November 200=8mitteilen =E2=80=93 lassen sich zur Widerlegung des Berka-Gutachtens anf=C3=BChren?10. Wie, wenn nicht mittels eines Gesetzes, wollen Sie Rudolf Leopold zurR=C3=BCckgabe geraubter Kunst =C3=BCberreden?11. In wie vielen Empfehlungen an die jeweilige Ministerin hat sich derKunstr=C3=BCckgabebeirat auf =C2=A7 2 Abs. 1 Drittes R=C3=BCckstellungsgesetz (BGBl.54/1947) bezogen? Wir ersuchen um Auflistung dieser Empfehlungen.12. In wie vielen F=C3=A4llen hat der Kunstr=C3=BCckgabebeirat Entscheidungen derR=C3=BCckstellungskommissionen der 1940er und 1950er Jahre aufgehoben und dieR=C3=BCckgabe der betreffenden Kunstwerke empfohlen?13. In wie vielen F=C3=A4llen hat der Kunstr=C3=BCckgabebeirat eigene fr=C3=BChere nega=tiveEmpfehlungen revidiert?14. Wie definieren Sie eine =E2=80=9Enichtige Verm=C3=B6gensentziehung=E2=80=9C?15. Aus welchen Gr=C3=BCnden verzichten Sie in der Novelle desKunstr=C3=BCckgabegesetzes auf den Bezug zum Dritten R=C3=BCckstellungsgesetz?Eingelangt am 04.09.2009Dieser Text wurde elektronisch =C3=BCbermittelt. Abweichungen vom Original sindm=C3=B6glich.BM f=C3=BCr Unterricht, Kunst und KulturAnfragebeantwortung=20Bundesministerium f=C3=BCrUnterricht, Kunst und Kultur=20=20FrauPr=C3=A4sidentin des NationalratesMag. Barbara PrammerParlament1017 Wien=20=20Gesch=C3=A4ftszahl:BMUKK-10.000/0258-III/4a/2009=20=20Wien,    2. September 2009=20=20Die schriftliche parlamentarische Anfrage Nr. 2838/J-NR/2009 betreffend dieNovelle des Kunstr=C3=BCckgabegesetzes, die die Abg. Mag. Dr. Wolfgang Zinggl,Kolleginnen und Kollegen am 13. Juli 2009 an mich richteten, wird wie folgtbeantwortet:=20Zu Fragen 1 und 2:Die gegenst=C3=A4ndlichen sich auf die operative Gesch=C3=A4ftsf=C3=BChrung der Stiftun=gbeziehenden Fragen stellen keine Angelegenheit der Vollziehung desBundesministeriums f=C3=BCr Unterricht, Kunst und Kultur dar. DasInterpellationsrecht gem=C3=A4=C3=9F Art. 52 Abs. 1 B-VG bezieht sich auf dieGesch=C3=A4ftsf=C3=BChrung der Bundesregierung, das hei=C3=9Ft die T=C3=A4tigkeit der Mitgl=iederder Bundesregierung bzw. auf alle Gegenst=C3=A4nde der Vollziehung imWirkungsbereich des jeweiligen Mitglieds der Bundesregierung.=20Zu Frage 3:Die beiden Provenienzforscher werden den Bericht =C3=BCber die so genannte Phas=eI des von ihnen erstellten Arbeitsplanes bis Jahresende 2009 vorlegen. DiePhase I umfasst Berichte zu 23 Werken aus 13 Sammlungen (darunter HeinrichRieger, Fritz Gr=C3=BCnbaum, Carl Mayl=C3=A4nder).=20Zu Frage 4:Das von den Provenienzforschern vorgelegte Arbeitsprogramm sieht nach derbereits erw=C3=A4hnten Phase I eine Phase II betreffend 39 noch nicht erforscht=e=C3=96lgem=C3=A4lde von Egon Schiele vor und skizziert eine nach deren Prominenz un=drelativ guten Erfassung in Werkverzeichnissen gereihte fortschreitendeProvenienzforschung. Das zeitliche Erfordernis f=C3=BCr die Erforschung dieserWerke k=C3=B6nnen die Provenienzforscher noch nicht absch=C3=A4tzen. Die Frage, biswann mit einem =E2=80=9Evorl=C3=A4ufigen Endbericht=E2=80=9C zu rechnen sein k=C3=B6nnte, ist d=aherderzeit nicht beantwortbar.=20Zu Frage 5:Die Frage ist derzeit nicht beantwortbar, weil sie erst auf Grundlage derdurch die unabh=C3=A4ngigen Provenienzforscher schaffenden Aktenlage beurteiltwerden kann.=20Zu Frage 6:Eine Beurteilung von Auswirkungen k=C3=BCnftiger R=C3=BCckgaben auf die seinerzeiteingegangenen vertraglichen Verh=C3=A4ltnisse w=C3=A4re rein spekulativ. Es erschei=ntjedoch nicht im Interesse der Kunstr=C3=BCckgabe gelegen, diese in Verbindung m=itm=C3=B6glichen Regressanspr=C3=BCchen des Bundes zu setzen. Im =C3=9Cbrigen sieht auch =dasKunstr=C3=BCckgabegesetz f=C3=BCr den Fall der R=C3=BCckgabe nach 1945 erworbenerKunstgegenst=C3=A4nde keine Regressanspr=C3=BCche gegen die Ver=C3=A4u=C3=9Ferer vor.=20Zu Frage 7:Die Kunstr=C3=BCckgabe des Bundes erfolgt ungeachtet des jeweiligen(wirtschaftlichen) Wertes des zur=C3=BCckzugebenden Objektes. Es ist daher ausSicht des Ressorts auch f=C3=BCr k=C3=BCnftige R=C3=BCckgaben aus der Leopold MuseumPrivatstiftung nicht relevant, ob sich damit die im Zusammenhang mit derErrichtung der Stiftung eingegangenen Vertragsverh=C3=A4ltnisse als(wirtschaftlich) mehr oder weniger =E2=80=9Eg=C3=BCnstig=E2=80=9C erweisen.=20Zu Fragen 8 und 9:Auf Initiative des Bundesministeriums f=C3=BCr Unterricht, Kunst und Kultur wur=deeine Arbeitsgruppe eingesetzt, an welcher neben Vertretern desBundeskanzleramtes, des Bundesministeriums f=C3=BCr Justiz, desBundesministeriums f=C3=BCr Finanzen, des Bundesministeriums f=C3=BCr europ=C3=A4ische =undinternationale Angelegenheiten sowie der Finanzprokuratur auch derVorsitzende des Kunstr=C3=BCckgabebeirates, Univ.Prof. Dr. Dr.h.c. ClemensJabloner teilnahmen. Dieser Arbeitsgruppe lag das Gutachten von Univ.Prof.Dr. Walter Berka vor. Insbesondere unter Bezug auf das verfassungsrechtlichgesch=C3=BCtzte Eigentumsrecht kam man zum Ergebnis, dass ein gesetzlicherEingriff in das Verm=C3=B6gen der Leopold Museum Privatstiftung nicht empfohlenwerden kann. Das Bundesministerium verfolgt daher auf Basis der Ergebnisseder Arbeitsgruppe eine verfassungskonforme, ergebnisorientierte unddauerhafte L=C3=B6sung.=20Zu Frage 10:Die gemeinsam von der Leopold Museum Privatstiftung und demBundesministerium f=C3=BCr Unterricht, Kunst und Kultur eingesetzte unabh=C3=A4ngig=eProvenienzforschung hat die Aufgabe, eine klare Faktenlage und damit eine=C3=BCberzeugende Basis f=C3=BCr weitere Entscheidungen zu schaffen. Da die fraglic=henSammlungsgegenst=C3=A4nde nicht im Eigentum von Prof. Dr. Rudolf Leopold, sonde=rnder Stiftung stehen, werden die Entscheidungen durch den Vorstand zu treffe=nsein.=20Zu Frage 11:Der Beirat wendet in seinen Empfehlungen das Kunstr=C3=BCckgabegesetz, BGBl. INr. 181/1998, an. Da dieses auf das Nichtigkeitsgesetz, BGBl. Nr. 106/1946,verweist, welches durch die nachfolgenden R=C3=BCckstellungsgesetze ausgef=C3=BChrtwurde, bezieht sich der Beirat in seinen Auslegung regelm=C3=A4=C3=9Fig auf dieeinschl=C3=A4gige Judikaturen der R=C3=BCckstellungskommissionen, darunter auch aufjene zu =C2=A7 2 Abs. 1 Drittes R=C3=BCckstellungsgesetz.=20Zu Frage 12:Der Kunstr=C3=BCckgabebeirat findet seine Empfehlungen auf Grundlage desKunstr=C3=BCckgabegesetzes, BGBl. I Nr. 181/1998, er hat keine Kompetenz,Entscheidungen der R=C3=BCckstellungskommissionen =E2=80=9Eaufzuheben=E2=80=9C.Der Beirat beachtet die Bindungswirkung rechtskr=C3=A4ftiger Entscheidungen, we=nndiese (inhaltlich) das Vorliegen eines Tatbestandselements desKunstr=C3=BCckgabegesetzes verneinen (z.B. Empfehlung vom 7. Dezember 2007betreffend Franz und Helene Erlach), ber=C3=BCcksichtigt jedoch die Rechtsfigurder =E2=80=9Eextremen Ungerechtigkeit=E2=80=9C (Empfehlung vom 20. November 2003 betref=fendAlma Mahler-Werfel).=20Zu Frage 13:Der Beirat hat in folgenden R=C3=BCckgabef=C3=A4llen negative Empfehlungen durchsp=C3=A4tere Empfehlungen abge=C3=A4ndert:-     Berhard Altmann, Empfehlung vom 18. Juni 2003, abge=C3=A4ndert nacherg=C3=A4nzenden Ermittlungen durch die Kommission f=C3=BCr Provenienzforschung dur=chdie Empfehlung vom 20. November 2003-     Ferdinand Bloch-Bauer, Empfehlung vom 25. November 2004, abge=C3=A4ndertnach erg=C3=A4nzenden Ermittlungen durch die Kommission f=C3=BCr Provenienzforschun=gdurch die Empfehlung vom 1. Juni 2006-     Dr. Arthur Feldmann, Empfehlung vom 14. Dezember 2005, abge=C3=A4ndert na=cherg=C3=A4nzenden Ermittlungen durch die Kommission f=C3=BCr Provenienzforschung dur=chdie Empfehlung vom 3. Oktober 2008-     Alma Mahler-Werfel, Empfehlung vom 27. Oktober 1999, abge=C3=A4ndert unte=rBezug auf die Rechtsfigur der =E2=80=9Eextremen Ungerechtigkeit=E2=80=9C entsprechend d=emzwischenzeitig in Kraft getretenen Entsch=C3=A4digungsfondsgesetz durch dieEmpfehlung vom 20. November 2003=20Zu Frage 14:Der Begriff der =E2=80=9Enichtigen Verm=C3=B6gensentziehung=E2=80=9C ist gem=C3=A4=C3=9F =C2=A7 1Kunstr=C3=BCckgabegesetz ein Rechtsgesch=C3=A4ft oder eine Rechtshandlung, die unte=r =C2=A71 Nichtigkeitsgesetz 1946 zu subsumieren ist.=20Zu Frage 15:Der Bezug auf das Nichtigkeitsgesetz 1946 bietet eine weite Definition derVerm=C3=B6gensentziehung, die nicht durch einen gutgl=C3=A4ubigen Eigentumserwerb i=neiner =C3=B6ffentlichen Versteigerung oder vom befugten Erwerbsmann, wie dies =C2==A7 4Drittes R=C3=BCckstellungsgesetz vorsieht, eingeschr=C3=A4nkt wird.=20=20Die Bundesministerin:Dr. Claudia Schmied eh.=20=20------ End of Forwarded Message--B_3334983026_10909215Content-type: text/html;	charset="UTF-8"Content-transfer-encoding: quoted-printable<HTML><HEAD><TITLE>Palriamentary Inquiries</TITLE></HEAD><BODY><FONT FACE=3D"Calibri, Verdana, Helvetica, Arial"><SPAN STYLE=3D'font-size:11pt='>Dear Eva,<BR><BR>I am still hoping very much to hear from you regarding the Klimt portrait o=f Amalie Zuckerkandl. &nbsp;Below is a recent development, some answers to p=arliamentary inquiries by Minister Schmied. &nbsp;In her answers to question=s 11-15 she sets forth the procedures that would allow the Beirat to reconsi=der the Felsoevanyi Waldm&uuml;ller and the Bloch-Bauer Klimt/Zuckerkandl ca=ses. &nbsp;The Beirat is empowered to reconsider prior recommendations it ha=s made (answer 13) in cases of new evidence or extreme injustice. &nbsp;The =Beirat is empowered to reconsider prior court decisions in cases of &#8220;e=xtreme injustice&#8221; (answer 12). <BR><BR>The arbitration and court decisions in the Bloch-Bauer Klimt/Zuckerkandl ca=se constitute an &#8220;extreme injustice&#8221;, as much or more so than th=e Mahler-Werfel case. &nbsp;After all, in Mahler-Werfel there were factual i=ssues. &nbsp;In the Bloch-Bauer case, there is not only a gross factual erro=r (the finding, without evidence, of a &#8220;gift&#8221; made by a Jew alre=ady in exile) but also the admitted refusal to apply the correct legal stand=ard. &nbsp;As Minister Schmied affirms (answers 11 and 15) the Beirat applie=s a broad definition of Entziehung (even broader than the 3. R&uuml;ckstellu=ngsG). &nbsp;The arbitration panel, and the court, expressly refused to appl=y the Judikatur of the 3. R&uuml;ckstellungsG in the Bloch-Bauer case. &nbsp=;(See <FONT COLOR=3D"#006500">Heller/Rauscher, Die Rechtsprechung der Ru=CC=88ckst=ellungskommissionen, 1949, 221, S. 445-6, Rkb Wien 817/48 v. 10.9.1948 &nbsp=;</FONT><FONT COLOR=3D"#0000FF"><U><a href=3D"http://www.bslaw.com/altmann/Zucke=rkandl/Klage/Heller.pdf">http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Klage/Hell=er.pdf</a></U></FONT> ) This qualifies as an extreme injustice.<BR><BR>Similarly, the Fels&ouml;vanyi Waldm&uuml;ller decision cries out for recon=sideration, in the same way that Mahler-Werfel did. &nbsp;Indeed, the basis =of that decision (the good faith purchase of the paintings by the gallery fr=om a dealer during the war) is expressly repudiated by Minister Schmied in h=er answer 15 below.<BR><BR>I will be in Vienna Oct 1-7 and would welcome the opportunity to speak with= you, Dr. Jabloner, or the entire Beirat about these important matters.<BR><BR>Sincerely yours,<BR><BR>Randol Schoenberg<BR><BR></SPAN></FONT><FONT SIZE=3D"2"><FONT FACE=3D"Consolas, Courier New, Courier"><S=PAN STYLE=3D'font-size:10pt'>E. Randol Schoenberg, Of Counsel<BR>Burris, Schoenberg &amp; Walden, LLP<BR><BR>Home Office:<BR>11429 Chenault St.<BR>Los Angeles, CA 90049<BR>tel: (424) 208-3844<BR>mob: (310) 739-7979<BR>fax: (424) 208-3405<BR><BR>Business Office:<BR>12121 Wilshire Boulevard, Suite 800<BR>Los Angeles, California 90025-1168<BR>Tel: (310) 442-5559<BR>Fax: (310) 442-0353<BR>eFax: (425) 740-0483<BR><BR>E-mail: <FONT COLOR=3D"#0000FF"><U><a href=3D"randols@bslaw.net">randols@bslaw.=net</a><BR><a href=3D"http://www.bslaw.net">http://www.bslaw.net</a><BR></U></FONT><BR><BR><BR></SPAN></FONT></FONT><FONT FACE=3D"Calibri, Verdana, Helvetica, Arial"><SPAN =STYLE=3D'font-size:11pt'><BR></SPAN></FONT><FONT SIZE=3D"2"><FONT FACE=3D"Consolas, Courier New, Courier"><S=PAN STYLE=3D'font-size:10pt'><BR><FONT COLOR=3D"#0000FF"><U><a href=3D"http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/AB/=AB_02652/pmh.shtml">http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/AB/AB_02652/pmh.sh=tml</a><BR></U></FONT><BR></SPAN></FONT></FONT><FONT FACE=3D"Times New Roman"><SPAN STYLE=3D'font-size:12=pt'><B>2838/J XXIV. GP<BR></B></SPAN><B><SPAN STYLE=3D'font-size:11pt'>Eingelangt am 13.07.2009<BR></SPAN><FONT COLOR=3D"#FE0200"><FONT SIZE=3D"2"><SPAN STYLE=3D'font-size:10pt'>Di=eser Text wurde elektronisch &uuml;bermittelt. Abweichungen vom Original sin=d m&ouml;glich.<BR></SPAN></FONT></FONT><FONT SIZE=3D"6"><SPAN STYLE=3D'font-size:22pt'><BR>ANFRAGE<BR></SPAN></FONT></B></FONT><FONT FACE=3D"Arial"><SPAN STYLE=3D'font-size:12pt'><B=R>&nbsp;<BR>&nbsp;<BR>des Abgeordneten Zinggl, Freundinnen und Freunde<BR>&nbsp;<BR>an die Bundesministerin &nbsp;f&uuml;r Unterricht, Kunst und Kultur<BR>&nbsp;<BR>betreffend die Novelle des Kunstr&uuml;ckgabegesetzes<BR>&nbsp;<BR>&nbsp;<BR>Die kurz vor der Sommerpause des Nationalrates im Ministerrat beschlossene =Novelle des Kunstr&uuml;ckgabegesetzes (BGBl. 181/1998) bietet in einigen Be=reichen zwar durchaus begr&uuml;&szlig;enswerte Verbesserungen, zentrale Kri=tikpunkte an der bisherigen Ausgestaltung des Gesetzes bleiben aber leider v=&ouml;llig unber&uuml;cksichtigt. Dies betrifft vor allem die Unterwerfung d=er Leopold Privatstiftung unter das Kunstr&uuml;ckgabegesetz. Unabh&auml;ngi=g von der Untersuchungst&auml;tigkeit der beiden vom Bund bestellten Proveni=enzforscher ist es ein Zeichen h&ouml;chster politischer Kurzsichtigkeit, ni=cht bereits jetzt legislative Vorkehrungen betreffend die Leopold Privatstif=tung zu treffen.<BR>Ein weiteres Vers&auml;umnis betrifft die Definition des Tatbestandes der E=ntziehung. Dieser Tatbestand ist im Nichtigkeitsgesetz (BGBl. 106/1946) nur =&auml;u&szlig;erst vage bestimmt. In seinen Argumentationen scheint sich der= Kunstr&uuml;ckgabebeirat h&auml;ufig auf das Dritte R&uuml;ckstellungsgeset=z (BGBl. 54/1947) zu beziehen, dem zufolge eine nichtige Verm&ouml;gensentzi=ehung dann vorliegt, &#8222;wenn der Eigent&uuml;mer politischer Verfolgung =durch den Nationalsozialismus unterworfen war und der Erwerber des Verm&ouml=;gens nicht dartut, dass die Verm&ouml;gens&uuml;bertragung auch unabh&auml;=ngig von der Machtergreifung des Nationalsozialismus erfolgt w&auml;re&#8220=;. Es w&auml;re nur konsequent, w&uuml;rde diese &#8211; im &Uuml;brigen v&o=uml;llig nachvollziehbare &#8211; ge&uuml;bte Praxis des Kunstr&uuml;ckgabeb=eirates im Gesetz explizit festgehalten.<BR>&nbsp;<BR>&nbsp;<BR>Die unterfertigten Abgeordneten stellen daher folgende<BR>&nbsp;<BR></SPAN><FONT SIZE=3D"5"><SPAN STYLE=3D'font-size:16pt'><B> <BR>ANFRAG</B></SPAN></FONT><SPAN STYLE=3D'font-size:12pt'>E:<BR>&nbsp;<BR>&nbsp;<BR>1. Wie viel Geld hat die Leopold Privatstiftung seit 1998 f&uuml;r Anwalts-= und Beratungskosten im Zusammenhang mit Egon Schieles &#8222;Bildnis Wally&=#8220; ausgegeben? Wir ersuchen um Aufschl&uuml;sselung nach Jahren.<BR>2. Wie viel Geld hat die Leopold Privatstiftung seit 1998 f&uuml;r Anwalts-= und Beratungskosten im Zusammenhang mit Egon Schieles &#8222;H&auml;user am= Meer&#8220; ausgegeben? Wir ersuchen um Aufschl&uuml;sselung nach Jahren.<B=R>3. Wann werden die beiden unabh&auml;ngigen, vom Bund bezahlten Provenienzf=orscher im Leopold Museum den f&uuml;r J&auml;nner 2009 angek&uuml;ndigten Z=wischenbericht &uuml;ber ihre T&auml;tigkeit vorlegen?<BR>4. Bis wann ist mit einem vorl&auml;ufigen Endbericht zu rechnen?<BR>5. Wie viele Kunstwerke aus der Leopold Privatstiftung w&auml;ren nach Ansi=cht Ihres Ministeriums zu restituieren, w&auml;re das Museum dem Kunstr&uuml=;ckgabegesetz unterworfen?<BR>6. H&auml;tte die R&uuml;ckgabe von so prominenten Bildern wie &#8222;Bildn=is Wally&#8220; oder &#8222;H&auml;user am Meer&#8220; nachtr&auml;glich Aus=wirkungen auf den Preis, den die Republik f&uuml;r die Sammlung Leopold beza=hlt hat?<BR>7. W&auml;ren prominente Bilder wie &#8222;Bildnis Wally&#8220; oder &nbsp;=&#8222;H&auml;user am Meer&#8220; nicht mehr Bestandteil der Sammlung Leopol=d, hielten Sie dann 160 Millionen Euro immer noch f&uuml;r einen g&uuml;nsti=gen Ankaufspreis f&uuml;r die Sammlung?<BR>8. Wie beurteilt Ihr Ministerium die juristischen Argumente des Verfassungs=rechtlers Walter Berka, der im November 2008 ein Gutachten vorgelegt hat, de=mzufolge es verfassungsrechtlich unbedenklich sei, das Leopold Museum dem Ku=nstr&uuml;ckgabegesetz zu unterwerfen?<BR>9. Welche Argumente jenseits des Pragmatismus &#8211; eine gesetzliche Verp=flichtung sei &#8222;hochriskant&#8220; und w&uuml;rde &#8222;jahrelange Ger=ichtsverfahren mit h&ouml;chst ungewissem Ausgang nach sich ziehen&#8220;, l=ie&szlig;en Sie im November 2008 mitteilen &#8211; lassen sich zur Widerlegu=ng des Berka-Gutachtens anf&uuml;hren?<BR>10. Wie, wenn nicht mittels eines Gesetzes, wollen Sie Rudolf Leopold zur R=&uuml;ckgabe geraubter Kunst &uuml;berreden?<BR>11. In wie vielen Empfehlungen an die jeweilige Ministerin hat sich der Kun=str&uuml;ckgabebeirat auf &sect; 2 Abs. 1 Drittes R&uuml;ckstellungsgesetz (=BGBl. 54/1947) bezogen? Wir ersuchen um Auflistung dieser Empfehlungen.<BR>12. In wie vielen F&auml;llen hat der Kunstr&uuml;ckgabebeirat Entscheidung=en der R&uuml;ckstellungskommissionen der 1940er und 1950er Jahre aufgehoben= und die R&uuml;ckgabe der betreffenden Kunstwerke empfohlen?<BR>13. In wie vielen F&auml;llen hat der Kunstr&uuml;ckgabebeirat eigene fr&uu=ml;here negative Empfehlungen revidiert?<BR>14. Wie definieren Sie eine &#8222;nichtige Verm&ouml;gensentziehung&#8220;=?<BR>15. Aus welchen Gr&uuml;nden verzichten Sie in der Novelle des Kunstr&uuml;=ckgabegesetzes auf den Bezug zum Dritten R&uuml;ckstellungsgesetz?<BR></SPAN></FONT><FONT SIZE=3D"2"><FONT FACE=3D"Consolas, Courier New, Courier"><S=PAN STYLE=3D'font-size:10pt'><BR><BR></SPAN></FONT></FONT><FONT FACE=3D"Times New Roman"><SPAN STYLE=3D'font-size:11=pt'><B>Eingelangt am 04.09.2009<BR></B></SPAN><B><FONT COLOR=3D"#FE0200"><FONT SIZE=3D"2"><SPAN STYLE=3D'font-size:1=0pt'>Dieser Text wurde elektronisch &uuml;bermittelt. Abweichungen vom Origi=nal sind m&ouml;glich.<BR></SPAN></FONT></FONT></B></FONT><FONT FACE=3D"Arial"><SPAN STYLE=3D'font-size:1=1pt'><BR>BM f&uuml;r Unterricht, Kunst und Kultur<BR></SPAN></FONT><FONT SIZE=3D"6"><FONT FACE=3D"Times New Roman"><SPAN STYLE=3D'font=-size:22pt'><B>Anfragebeantwortung<BR></B></SPAN></FONT></FONT><FONT FACE=3D"Arial"><SPAN STYLE=3D'font-size:11pt'><B=R></SPAN></FONT><FONT SIZE=3D"2"><FONT FACE=3D"Times, Times New Roman"><SPAN STYL=E=3D'font-size:10pt'><B> <BR>Bundesministerium f</B></SPAN></FONT></FONT><FONT FACE=3D"Arial"><SPAN STYLE=3D='font-size:11pt'>&uuml;</SPAN></FONT><FONT SIZE=3D"2"><FONT FACE=3D"Times, Times= New Roman"><SPAN STYLE=3D'font-size:10pt'><B>r<BR>Unterricht, Kunst und Kult</B></SPAN></FONT></FONT><FONT FACE=3D"Arial"><SPAN= STYLE=3D'font-size:11pt'>ur<BR>&nbsp;<BR><BR>&nbsp;<BR>Frau<BR>Pr&auml;sidentin des Nationalrates<BR>Mag. Barbara Prammer<BR>Parlament<BR>1017 Wien<BR>&nbsp;<BR></SPAN><FONT SIZE=3D"1"><SPAN STYLE=3D'font-size:8pt'> <BR>Gesch&auml;ftszah</SPAN></FONT><SPAN STYLE=3D'font-size:11pt'>l</SPAN><FONT S=IZE=3D"1"><SPAN STYLE=3D'font-size:8pt'>:<BR>BMUKK-10.000/0258-III/4a/20</SPAN></FONT><SPAN STYLE=3D'font-size:11pt'>09<BR=></SPAN></FONT><FONT FACE=3D"Times, Times New Roman"><SPAN STYLE=3D'font-size:12=pt'> <BR>&nbsp;<BR>W</SPAN></FONT><FONT FACE=3D"Arial"><SPAN STYLE=3D'font-size:11pt'>ien, &nbsp;&=nbsp;&nbsp;2. September 2009<BR>&nbsp;<BR>&nbsp;<BR>Die schriftliche parlamentarische Anfrage Nr. 2838/J-NR/2009 betreffend die= Novelle des Kunstr&uuml;ckgabegesetzes, die die Abg. Mag. Dr. Wolfgang Zing=gl, Kolleginnen und Kollegen am 13. Juli 2009 an mich richteten, wird wie fo=lgt beantwortet:<BR>&nbsp;<BR>Zu <U>Fragen 1 und 2:<BR>Di</U>e gegenst&auml;ndlichen sich auf die operative Gesch&auml;ftsf&uuml;h=rung der Stiftung beziehenden Fragen stellen keine Angelegenheit der Vollzie=hung des Bundesministeriums f&uuml;r Unterricht, Kunst und Kultur dar. Das I=nterpellationsrecht gem&auml;&szlig; Art. 52 Abs. 1 B-VG bezieht sich auf di=e Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Bundesregierung, das hei&szlig;t die T&auml=;tigkeit der Mitglieder der Bundesregierung bzw. auf alle Gegenst&auml;nde d=er Vollziehung im Wirkungsbereich des jeweiligen Mitglieds der Bundesregieru=ng.<BR>&nbsp;<BR>Zu <U>Frage 3:<BR>Di</U>e beiden Provenienzforscher werden den Bericht &uuml;ber die so genan=nte Phase I des von ihnen erstellten Arbeitsplanes bis Jahresende 2009 vorle=gen. Die Phase I umfasst Berichte zu 23 Werken aus 13 Sammlungen (darunter H=einrich Rieger, Fritz Gr&uuml;nbaum, Carl Mayl&auml;nder).<BR>&nbsp;<BR>Zu <U>Frage 4:<BR>Da</U>s von den Provenienzforschern vorgelegte Arbeitsprogramm sieht nach d=er bereits erw&auml;hnten Phase I eine Phase II betreffend 39 noch nicht erf=orschte &Ouml;lgem&auml;lde von Egon Schiele vor und skizziert eine nach der=en Prominenz und relativ guten Erfassung in Werkverzeichnissen gereihte fort=schreitende Provenienzforschung. Das zeitliche Erfordernis f&uuml;r die Erfo=rschung dieser Werke k&ouml;nnen die Provenienzforscher noch nicht absch&aum=l;tzen. Die Frage, bis wann mit einem &#8222;vorl&auml;ufigen Endbericht&#82=20; zu rechnen sein k&ouml;nnte, ist daher derzeit nicht beantwortbar.<BR>&nbsp;<BR>Zu <U>Frage 5:<BR>Di</U>e Frage ist derzeit nicht beantwortbar, weil sie erst auf Grundlage d=er durch die unabh&auml;ngigen Provenienzforscher schaffenden Aktenlage beur=teilt werden kann.<BR>&nbsp;<BR>Zu <U>Frage 6:<BR>Ei</U>ne Beurteilung von Auswirkungen k&uuml;nftiger R&uuml;ckgaben auf die= seinerzeit eingegangenen vertraglichen Verh&auml;ltnisse w&auml;re rein spe=kulativ. Es erscheint jedoch nicht im Interesse der Kunstr&uuml;ckgabe geleg=en, diese in Verbindung mit m&ouml;glichen Regressanspr&uuml;chen des Bundes= zu setzen. Im &Uuml;brigen sieht auch das Kunstr&uuml;ckgabegesetz f&uuml;r= den Fall der R&uuml;ckgabe nach 1945 erworbener Kunstgegenst&auml;nde keine= Regressanspr&uuml;che gegen die Ver&auml;u&szlig;erer vor.<BR>&nbsp;<BR>Zu <U>Frage 7:<BR>Di</U>e Kunstr&uuml;ckgabe des Bundes erfolgt ungeachtet des jeweiligen (wi=rtschaftlichen) Wertes des zur&uuml;ckzugebenden Objektes. Es ist daher aus =Sicht des Ressorts auch f&uuml;r k&uuml;nftige R&uuml;ckgaben aus der Leopol=d Museum Privatstiftung nicht relevant, ob sich damit die im Zusammenhang mi=t der Errichtung der Stiftung eingegangenen Vertragsverh&auml;ltnisse als (w=irtschaftlich) mehr oder weniger &#8222;g&uuml;nstig&#8220; erweisen.<BR>&nbsp;<BR>Zu <U>Fragen 8 und 9:<BR>Au</U>f Initiative des Bundesministeriums f&uuml;r Unterricht, Kunst und Ku=ltur wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, an welcher neben Vertretern des Bu=ndeskanzleramtes, des Bundesministeriums f&uuml;r Justiz, des Bundesminister=iums f&uuml;r Finanzen, des Bundesministeriums f&uuml;r europ&auml;ische und= internationale Angelegenheiten sowie der Finanzprokuratur auch der Vorsitze=nde des Kunstr&uuml;ckgabebeirates, Univ.Prof. Dr. Dr.h.c. Clemens Jabloner =teilnahmen. Dieser Arbeitsgruppe lag das Gutachten von Univ.Prof. Dr. Walter= Berka vor. Insbesondere unter Bezug auf das verfassungsrechtlich gesch&uuml=;tzte Eigentumsrecht kam man zum Ergebnis, dass ein gesetzlicher Eingriff in= das Verm&ouml;gen der Leopold Museum Privatstiftung nicht empfohlen werden =kann. Das Bundesministerium verfolgt daher auf Basis der Ergebnisse der Arbe=itsgruppe eine verfassungskonforme, ergebnisorientierte und dauerhafte L&oum=l;sung.<BR>&nbsp;<BR>Zu <U>Frage 10:<BR>Di</U>e gemeinsam von der Leopold Museum Privatstiftung und dem Bundesminis=terium f&uuml;r Unterricht, Kunst und Kultur eingesetzte unabh&auml;ngige Pr=ovenienzforschung hat die Aufgabe, eine klare Faktenlage und damit eine &uum=l;berzeugende Basis f&uuml;r weitere Entscheidungen zu schaffen. Da die frag=lichen Sammlungsgegenst&auml;nde nicht im Eigentum von Prof. Dr. Rudolf Leop=old, sondern der Stiftung stehen, werden die Entscheidungen durch den Vorsta=nd zu treffen sein.<BR>&nbsp;<BR>Zu <U>Frage 11:<BR>De</U>r Beirat wendet in seinen Empfehlungen das Kunstr&uuml;ckgabegesetz, =BGBl. I Nr. 181/1998, an. Da dieses auf das Nichtigkeitsgesetz, BGBl. Nr. 10=6/1946, verweist, welches durch die nachfolgenden R&uuml;ckstellungsgesetze =ausgef&uuml;hrt wurde, bezieht sich der Beirat in seinen Auslegung regelm&au=ml;&szlig;ig auf die einschl&auml;gige Judikaturen der R&uuml;ckstellungskom=missionen, darunter auch auf jene zu &sect; 2 Abs. 1 Drittes R&uuml;ckstellu=ngsgesetz.<BR>&nbsp;<BR>Zu <U>Frage 12:<BR>De</U>r Kunstr&uuml;ckgabebeirat findet seine Empfehlungen auf Grundlage de=s Kunstr&uuml;ckgabegesetzes, BGBl. I Nr. 181/1998, er hat keine Kompetenz, =Entscheidungen der R&uuml;ckstellungskommissionen &#8222;aufzuheben&#8220;.<=BR>Der Beirat beachtet die Bindungswirkung rechtskr&auml;ftiger Entscheidungen=, wenn diese (inhaltlich) das Vorliegen eines Tatbestandselements des Kunstr=&uuml;ckgabegesetzes verneinen (z.B. Empfehlung vom 7. Dezember 2007 betreff=end Franz und Helene Erlach), ber&uuml;cksichtigt jedoch die Rechtsfigur der= &#8222;extremen Ungerechtigkeit&#8220; (Empfehlung vom 20. November 2003 be=treffend Alma Mahler-Werfel).<BR>&nbsp;<BR>Zu <U>Frage 13:<BR>De</U>r Beirat hat in folgenden R&uuml;ckgabef&auml;llen negative Empfehlun=gen durch sp&auml;tere Empfehlungen abge&auml;ndert:<BR>- &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Berhard Altmann, Empfehlung vom 18. Juni 2003, ab=ge&auml;ndert nach erg&auml;nzenden Ermittlungen durch die Kommission f&uuml=;r Provenienzforschung durch die Empfehlung vom 20. November 2003<BR>- &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ferdinand Bloch-Bauer, Empfehlung vom 25. Novembe=r 2004, abge&auml;ndert nach erg&auml;nzenden Ermittlungen durch die Kommiss=ion f&uuml;r Provenienzforschung durch die Empfehlung vom 1. Juni 2006<BR>- &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Dr. Arthur Feldmann, Empfehlung vom 14. Dezember =2005, abge&auml;ndert nach erg&auml;nzenden Ermittlungen durch die Kommissio=n f&uuml;r Provenienzforschung durch die Empfehlung vom 3. Oktober 2008<BR>- &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Alma Mahler-Werfel, Empfehlung vom 27. Oktober 19=99, abge&auml;ndert unter Bezug auf die Rechtsfigur der &#8222;extremen Unge=rechtigkeit&#8220; entsprechend dem zwischenzeitig in Kraft getretenen Entsc=h&auml;digungsfondsgesetz durch die Empfehlung vom 20. November 2003<BR>&nbsp;<BR>Zu <U>Frage 14:<BR>De</U>r Begriff der &#8222;nichtigen Verm&ouml;gensentziehung&#8220; ist ge=m&auml;&szlig; &sect; 1 Kunstr&uuml;ckgabegesetz ein Rechtsgesch&auml;ft ode=r eine Rechtshandlung, die unter &sect; 1 Nichtigkeitsgesetz 1946 zu subsumi=eren ist.<BR>&nbsp;<BR>Zu <U>Frage 15:<BR>De</U>r Bezug auf das Nichtigkeitsgesetz 1946 bietet eine weite Definition =der Verm&ouml;gensentziehung, die nicht durch einen gutgl&auml;ubigen Eigent=umserwerb in einer &ouml;ffentlichen Versteigerung oder vom befugten Erwerbs=mann, wie dies &sect; 4 Drittes R&uuml;ckstellungsgesetz vorsieht, eingeschr=&auml;nkt wird.<BR>&nbsp;<BR>&nbsp;<BR>Die Bundesministerin:<BR>Dr. Claudia Schmied eh.<BR>&nbsp;<BR>&nbsp;<BR></SPAN></FONT><FONT SIZE=3D"2"><FONT FACE=3D"Consolas, Courier New, Courier"><S=PAN STYLE=3D'font-size:10pt'><BR><BR></SPAN></FONT></FONT><FONT FACE=3D"Calibri, Verdana, Helvetica, Arial"><SPAN =STYLE=3D'font-size:11pt'><BR><BR>------ End of Forwarded Message<BR><BR></SPAN></FONT></BODY></HTML>--B_3334983026_10909215----B_3334983026_10919272Content-type: message/rfc822Return-Path: <randols@bslaw.net>Delivered-To: randols@bslaw.netReceived: (qmail 1213 invoked by uid 399); 13 May 2009 15:39:42 -0000X-Virus-Scan: Scanned by ClamAV 0.94.2 (no viruses);  Wed, 13 May 2009 10:39:43 -0500Received: from unknown (HELO hrndva-omtalb.mail.rr.com) (71.74.56.124)  by mail2.andhosting.com with ESMTP; 13 May 2009 15:39:42 -0000X-Originating-IP: 71.74.56.124Received-SPF: softfail (mail2.andhosting.com: transitioning SPF record at bslaw.net does not designate 71.74.56.124 as permitted sender)	identity=mailfrom; client-ip=71.74.56.124;	envelope-from=<randols@bslaw.net>;Received: from [192.168.1.102] (really [75.82.36.115])          by hrndva-omta03.mail.rr.com with ESMTP          id <20090513153940754.WOXU24043@hrndva-omta03.mail.rr.com>;          Wed, 13 May 2009 15:39:40 +0000User-Agent: Microsoft-Entourage/12.17.0.090302Date: Wed, 13 May 2009 08:39:06 -0700Subject: Re: Amalie ZuckerkandlFrom: "E. Randol Schoenberg" <randols@bslaw.net>To: Eva Blimlinger <eva.blimlinger@uni-ak.ac.at>CC: E Randol Schoenberg <randols@bslaw.net>Message-ID: <C63037AB.48291%randols@bslaw.net>Thread-Topic: Amalie ZuckerkandlThread-Index: AcnT4PMDVz4Kb8RZz0eDsz8irEHMDA==In-Reply-To: <49FE999F.1060304@uni-ak.ac.at>Mime-version: 1.0Content-type: multipart/alternative;	boundary="B_3325048753_13652565"> This message is in MIME format. Since your mail reader does not understandthis format, some or all of this message may not be legible.--B_3325048753_13652565Content-type: text/plain;	charset="UTF-8"Content-transfer-encoding: quoted-printableEva,I hope we can speak or discuss this further.  I was just reading the recentdecisions, for example Maria Kalbeck Mautner, where the Beirat saidDer Beirat hat erwogen:Gem=C3=A4=C3=9F =C2=A7 1 Z. 2 Kunstr=C3=BCckgabegesetz k=C3=B6nnen entzogene Gegenst=C3=A4nde ihrenurspr=C3=BCnglichen Eigent=C3=BCmern bzw. der Rechtsnachfolger von Todes wegen=C3=BCbereignet werden. Gegenst=C3=A4ndlich l=C3=A4sst sich zwar nicht feststellen, aufwelchem Wege die Objekte von der damaligen Theatersammlung erworben wurden.Da jedoch Maria Kalbeck Mautner verfolgt war und im November 1938 =C3=96sterrei=chverlassen musste, kann dahingestellt bleiben, ob die Objekte aus demvon der Spedition nicht abgegangenen Umzugslift stammen und in der Folgebeschlagnahmt wurden oder von Maria Kalbeck Mautner aus Anlass ihrer Fluchtder Theatersammlung geschenkt oder an diese ver=C3=A4u=C3=9Fert wurden. In jedem Fa=llhandelt es sich um Rechtsgesch=C3=A4fte, welche durch die Verfolgung von MariaKalbeck Mautner bedingt (bzw. Teil der Verfolgung) waren.Der Beirat kommt daher zum Ergebnis, dass die Voraussetzungen =C2=A7 1 Z 2Kunstr=C3=BCckgabegesetz erf=C3=BCllt sind und empfiehlt der Bundesministerin f=C3=BCrUnterricht, Kunst und Kultur die =C3=9Cbereignung der 16 identifizierten Objekt=e.Now, why (other than animosity towards me and Maria Altmann) wasn't this th=estandard used for the Klimt "Amalie Zuckerkandl" painting from FerdinandBloch-Bauer's collection?The solution is very simple.  The Beirat should reconsider the case.  Theprior agreement and judgment is not a bar to reconsideration.  See Kantor(settlement), Mahler-Werfel (final judgment AND prior negative Beiratrecommendation).If Dr. Kremser can get over his animosity towards me, and Dr. Rosenauer canforget for just one moment that they have to lose another Klimt, this shoul=dbe a simple case.  It was ALWAYS a simple case.Randy> From: Eva Blimlinger <eva.blimlinger@uni-ak.ac.at>> Date: Mon, 04 May 2009 09:30:39 +0200> To: E Randol Schoenberg <randols@bslaw.net>> Subject: Re: Amalie Zuckerkandl>=20> Dear Randol, I will answer you next week, because I have a lot auf> appointment this week and not really time to answer, best Eva Blimlinger>=20> E. Randol Schoenberg schrieb:>> Eva,>>=20>> I still cannot forget about the problem with the Bloch-Bauer's Klimt "Am=alie>> Zuckerkandl" painting (and the two Waldm=C3=BCllers from Gertrude L=C3=B6w>> Fels=C3=B6vanyi).>>=20>> Below is the correspondence I have had with Michael Franz.>>=20>> I think if there is ever any hope of getting a correct result in this ca=se,>> it will have to be up to you.  If you agree that there is a problem, whi=ch I>> think that you do, the only way to help is to convince President Jablone=r>> and Michael Franz that it is something that needs to be looked at again =more>> closely.  The solution is simply amending the law to conform with the>> current practices of the Beirat, and then applying the current law prope=rly.>>=20>> If the status quo remains, these lost paintings will fester like an open>> wound forever. What bothers me the most is that this should have been an>> easy case, much easier than the paintings from Adele's will.  But by den=ying>> restitution, the Beirat and the judges have, perhaps unknowingly, engage=d in>> a bit of Holocaust denial.  By imagining (without ANY evidence!) a gift =from>> Ferdinand Bloch-Bauer to Amalie Zuckerkandl after January 1939, they pre=tend>> that it was possible for a Jew in exile (he fled March 1938) to control =the>> disposition of his property.  You and I know that this was not the case.>> But apparently too many Austrians are ignorant of this basic fact.  Of>> course, the judges also ignored the fact that already the post-war>> restitution courts recognized that even gifts by Jews who were fleeing>> Austria were "Entziehungen" subject to reversal.  (But in this case ther=e>> obviously was never even a gift.  The painting could only have been>> liquidated by Dr. Fuehrer like all the rest of Ferdinand's property.)>>=20>> Please, please help me correct this injustice.  I just saw Maria Altmann>> again this week.  She is 93 years old but she will not be here forever.>> (The same goes for Dr. Felsoevany.)  I fear that I am powerless to help>> them.  You may be our only hope.>>=20>> I should be returning to Vienna in October for a concert of my grandfath=er>> Eric Zeisl's "Requiem Ebraico" with Zubin Mehta and the Vienna Philharmo=nic.>> Perhaps I will have time to meet with you then.  But I would love to hea=r>> your thoughts.>>=20>> Randy Schoenberg>>=20>>=20>> ------ Forwarded Message>> From: E Randol Schoenberg <randols@bslaw.net>>> Date: Thu, 30 Oct 2008 18:47:05 -0700>> To: Michael Franz <Michael.Franz@bmukk.gv.at>>> Cc: Hans Peter Huber <Hanspeter.Huber@bmukk.gv.at>, E Randol Schoenberg>> <randols@bslaw.net>>> Subject: Thanks again for the visit>>=20>> Dear Michael,>>=20>> It was a great pleasure meeting you here in Los Angeles.  I hope the res=t of>> your trip was successful.>>=20>> I am so glad we had the opportunity to meet and talk about the issues th=at>> you and I are both grappling with.  As I explained, it was one of my gre=at>> frustrations that for so long I could not have any direct communication =with>> your predecessors.  I think that talking about the issues can often lead= to>> a resolution that is beneficial for both sides.  So I was especially hap=py>> to be able to speak with you.>>=20>> I understand your political circumstances, and the desire not to propose= any>> further changes in the new law, for fear that the =C3=96VP will then abandon= the>> entire restitution project.  I wish only that the new law could have bee=n>> drafted to resolve these issues the first time!  But I respect your judg=ment>> and hope that you will be successful in having the new law passed as it =is>> currently drafted.>>=20>> At some point, I hope it will be appropriate to ask President Jabloner o=r>> perhaps Prof. Eva Blimlinger to review the actual decision in the Amalie>> Zuckerkandl painting case and let you know if they agree with the result=, or>> if, as I have suggested, the result could have been different if the cur=rent>> practices of the Beirat had been followed.  The same type of review woul=d be>> appropriate for the Fels=C3=B6vanyi family=E2=80=99s two Waldm=C3=BCller paintings.  T=hese are>> the ONLY two cases I know of that were not correctly decided, in my view=.>> So a wholesale review of prior decisions should not be warranted.  If, a=s I>> suspect, President Jabloner or Prof. Blimlinger agree with me that the>> Zuckerkandl painting and Fels=C3=B6vanyi cases did not follow the current Be=irat>> guidelines, then I hope that you will take a closer look at the issue of= how>> to resolve these matters.  A further revision of the law may not be>> necessary.=20>>=20>> As we joked at our brunch, Austria sometimes has the problem that it sho=ots>> itself in the foot.  So, even while the art restitution law is one of th=e>> most far-reaching and generous in all of Europe, the misapplication of t=he>> law has led to embarrassments that have overshadowed all the good that w=as>> done!  I hope that working together we can rectify this, and help clear =up>> the few remaining disputes that are preventing Austria from moving forwa=rd>> without shame over the way that it has dealt with its past.>>=20>> Thank you again for our meeting.  I look forward to speaking with you ag=ain>> soon,>>=20>> Randy Schoenberg>>=20>> ------ Forwarded Message>> From: E Randol Schoenberg <randols@bslaw.net>>> Date: Tue, 12 Aug 2008 07:47:16 -0700>> To: Alexandra Schwabl <Alexandra.Schwabl@bmukk.gv.at>, Franz Michael>> <Michael.Franz@bmukk.gv.at>>> Cc: E Randol Schoenberg <randols@bslaw.net>, Hans Peter Huber>> <Hanspeter.Huber@bmukk.gv.at>>> Subject: Re: Restitution Amalie Zuckerkandl>>=20>> Dear Dr. Franz,>>=20>> Thank you so much for sending me the letter from Prof. Jabloner.>> Unfortunately, I do not see any evidence that the Beirat (or you) have>> considered the fact that the decisions in the Amalie Zuckerkandl case (b=y>> the Beirat in 2005, the Schiedgericht in 2006, and the OGH in 2008) are>> INCONSISTENT with the current practices of the Beirat and your Ministry!>>=20>> As I have pointed out numerous times, the original 2006 Beirat decision>> (http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Decisions/beirat.pdf) and the>> decision of the Schiedsgericht (>> http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Decisions/decision.pdf) were ba=sed>> on the assumption that the 3. R=C3=BCckstellungsG and related decisions of t=he>> restitution courts did not apply to the definition of "Entziehung" in th=e>> NichtigkeitsG =C2=A71 (which is the only restitution law mentioned in the>> R=C3=BCckgabeG).  The OGH (>> http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Revision/OGH.pdf ) found that i=t>> was plausible that the Parliament in 1998 intended NOT to apply the 3.>> R=C3=BCckstellungsG when it mentioned only =C2=A71 of the NichtigkeitsG, and the=refore>> found that the Schiedspruch was not against the "ordre public".  (=E2=80=9CDas=s der>> Gesetzgeber des Kunstr=C3=BCckgabeG einen Verweis auf das 3. RStG bewusst>> vermieden haben k=C3=B6nnte, um die Republik =C3=96sterreich nicht mit der nur d=urch>> die Entziehungsvermutung zu rechtfertigenden Beweislastumkehr zu belaste=n,>> ist vor diesem Hintergrund immerhin so weit wahrscheinlich, dass die>> Forderung nach einer (anologen) Anwendung dieser Bestimmung keineswegs>> zwingend erscheint.=E2=80=9D)>>=20>> But as I have pointed out, in many decisions since 2007, the Beirat has =in>> fact applied the 3. R=C3=BCckstellungsG definition of Entziehung to determin=e if>> an artwork should be restituted.  For example,>>=20>> Max Roden Rosenzweig,>> http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15340/beschlussmaxrodenrosenzweig.pdf>> =E2=80=9C=C2=A7 1 des Bundesgesetzes vom 15 . Mai 1946, BGBI.Nr. 106/46, erkl=C3=A4rt =auch>> entgeltliche Rechtsgesch=C3=A4fte w=C3=A4hrend der Deutschen Besetzung>> =C3=96sterreich fu=CC=88r null und nichtig, wenn sie im Zuge einer durch das Deu=tsche>> Reich erfolgten politischen und wirtschaftlichen Durchdringung vorgenomm=en>> worden sind, um natu=CC=88rlichen Personen Verm=C3=B6gen zu entziehen, das ihm a=m 13 .>> M=C3=A4rz 1938 zugestanden ist.  Nach =C2=A7 2 Abs. 1>> des dritten Ru=CC=88ckstestellungsgesetzes BGBL 1947/54, liegt eine nichtige>> Verm=C3=B6gensentziehung dann vor, wenn der Eigentu=CC=88mer politischer Verfolg=ung>> durch den Nationalsozialismus unterworfen war und der Erwerber des Verm=C3==B6gens>> nicht dartut, dass die Verm=C3=B6gensu=CC=88bertragung auch unabh=C3=A4ngig>> von der Machtergreifung des Nationalsozialismus erfolgt w=C3=A4re .=E2=80=9D Die>> Rechtssprechung der Ru=CC=88ckstellungskommission hat dazu festgehalten, das=s es>> als gerichtsbekannt keines weiteren Beweises bedu=CC=88rfe, dass "Juden in>> =C3=96sterreich der p=C3=B6litischen Verfolgung durch die nationalsozialistische=n>> Machthaber ausgesetzt waren" (Rkb Wien 83/47), ferner dass es bei Verk=C3=A4=ufen>> durch politisch Verfolgte fu=CC=88r die Ru=CC=88ckstellungspflicht ohne Belang i=st, ob>> der Kaufpreis angemessen war oder der Verk=C3=A4ufer die Verkaufsverhandlung=en>> selbst eingeleitet hat (Rkv 7/48, Rkb Wien 97/47) . Der vom Erwerber zu>> erbringende Nachweis, die Verm=C3=B6gensu=CC=88bertragung h=C3=A4tte auch ohne die>> Machtergreifung des Nationalsozialismus stattgefunden, erfordert den Bew=eis>> bereits vorher stattgefundener Vertragsverhandlungen zu vergleichbaren>> wirtschaftlichen Bedingungen oder aber einer - von der Machtergreifung d=es>> Nationa'sozialismus unabh=C3=A4ngigen - aussichtslosen finanziellen Lage des>> Verk=C3=A4ufers (Rkb Wien 905/48) . Es ist somit mit Sicherheit davon auszug=ehen,>> dass der in Rede stehende Kunstgegenstand ru=CC=88ckzustellen gewesen w=C3=A4ren=.=E2=80=9D>>=20>> See also similar language in>> Maria and Dir. Michael Ottakar Popper,>> http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15339/beschlussmariaunddir_michael.pdf>> Ernst Gotthilf,=20>> http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15335/beschlussernstgotthilf.pdf>> Theodor Wolf,=20>> http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15342/beschlusshrdr_theodorwolf.pdf>> Wilhelm M=C3=BCller-Hofmann,>> http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15591/rest_beirat_mueller.pdf>> Roubicek & Purm,>> http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15593/rest_beirat_roubicek.pdf>> Marianne Nechansky,>> http://www.bmukk.gv.at/medienpool/16670/beschluss_nechansky.pdf>>=20>> These decisions are clearly INCONSISTENT with the decision of the>> Schiedgericht, which found as follows>>=20>> =E2=80=9CDa das Schiedsgericht, wie oben dargelegt, davon ausgeht, dass die =C3=9C=bergabe>> des Bildes aus der Sammlung Bloch-Bauer an die Familie>> Zuckerkandl/M=C3=BCller-Hofmann freiwillig, also auf durch die private Bezie=hung>> zu Amalie Zuckerkandl motivierte Veranlassung Ferdinand Bloch-Bauers,>> erfolgte, liegt in diesem Vorgang keine =E2=80=98Entziehung=E2=80=99 im Sinne des>> Nichtigkeitsgesetzes zu Lasten des Verm=C3=B6gen von Ferdinand Bloch-Bauer, =mag>> die R=C3=BCckgabe auch durch die Verfolgung Ferdinand Bloch-Bauers in dem Si=nne>> verursacht worden sein, dass ohne die Ereignisse nach 1938 alle Dinge ei=ne>> andere Wendung genommen h=C3=A4tten. Das Gesetz verlangt vielmehr, dass die>> Verm=C3=B6gensverschiebung erfolgte, =E2=80=98um zu . . . Entziehen=E2=80=99, welches>> Tatbestandsmerkmal vorliegend nicht erf=C3=BCllt ist.=E2=80=9D>>=20>> The Beirat and the Schiedsgericht assumed (without any evidence to suppo=rt>> the finding, and much contrary evidence) that there was a "gift" of the>> painting from Ferdinand Bloch-Bauer after 1938 (in exile!) to the>> Zuckerkandl family in Vienna.  I have always pointed out that under the =3.>> R=C3=BCckstellungsG, such a gift (if it occurred) must be considered an>> Entziehung and the painting would still without question have been subje=ct>> to restitution to the Bloch-Bauer heirs (they did not locate the paintin=g>> until 1978, after the restitution laws had expired!).>>=20>> The Beirat itself took this position in the later Hans Abels case.  See>> http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15332/beschlussdr_hansabels8882.pdf>> ("Unter Beru=CC=88cksichtigung des dargestellten Sachverhaltes kann kein Zwe=ifel>> daran bestehen, dass diese Schenkung ein Rechtsgesch=C3=A4ft war, das zufolg=e =C2=A7 1>> des BG vom 15 . Mai 1946, BGBI . 106, nichtig war. Es ist mit Sicherheit>> davon auszugehen, dass die geschenkten Objekte ru=CC=88ckzustellen gewesen w==C3=A4ren.>> Es ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass die geschenkten Objekte>> r=C3=BCckzustellen gewesen w=C3=A4re.")  See also Gertrude Fischl,>> http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15333/beschlussgertrudefischldr_ha.pdf= ;>> Gerturd Marl=C3=A9=20>> http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15338/beschlussgertrudemarl.pdf ; Regi=ne>> Ehrenfest-Egger=20>> http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15741/rest_beirat_ehrenfestegger.pdf>>=20>> This current practice by the Beirat (NOT followed in the Amalie Zuckerka=ndl>> case) is absolutely correct.  As we explained in our filing with the OGH= (>> http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Revision/Revision.pdf ),>> Heller/Rauscher fu=CC=88hren in ihrer Entscheidungssammlung an (siehe Graf N=Z>> 03/2007, 72 f [ http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Opinions/Graf.p=df>> ]), dass auch Schenkungen unter die Ru=CC=88ckstellungsgesetze fallen: =E2=80=9EEi=ne auch>> ohne die Machtergreifung des Nationalsozialismus erfolgte>> Verm=C3=B6gensu=CC=88bertragung ist nicht bei einer seitens des auswandernden>> Eigentu=CC=88mers erfolgten Schenkung von Einrichtungsgegenst=C3=A4nden an seine>> Freundin anzunehmen. Denn wenngleich die Gew=C3=A4hrung einer Abfindung bei =einer>> L=C3=B6sung der Beziehungen zu einer Freundin u=CC=88blich ist, ist nicht darget=an,>> da=C3=9F der Eigentu=CC=88mer auch ohne die Machtergreifung, wenn er nicht durch= die>> Verh=C3=A4ltnisse zur Auswanderung veranlasst worden w=C3=A4re, der Erwerberin g=erade>> die in Frage stehenden (Einrichtungs-)Gegenst=C3=A4nde geschenkt h=C3=A4tte.=E2=80=9D>> (Heller/Rauscher, Die Rechtsprechung der Ru=CC=88ckstellungskommissionen, 19=49,>> 221, S. 445-6, Rkb Wien 817/48 v. 10.9.1948>> http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Klage/Heller.pdf ).>>=20>> Once again, I ask that the Beirat reconsider the Amalie Zuckerkandl deci=sion>> in light of the more recent decisions of the Beirat applying the 3.>> R=C3=BCckstellungsG and related restitution court decisions.  There is NO LA=W>> that prohibits such reconsideration by the Ministry or the Beirat (see>> Mahler-Werfel decision>> http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Munch/Beirat.pdf ).>>=20>> At the same time, I would ask that when you amend the R=C3=BCckgabeG, you in=clude>> language that confirms the current practices of the Beirat, as demonstra=ted>> in the various Beirat decisions mentioned above.  At the moment, there i=s a>> conflict between the interpretation of the Schiedsgericht and OGH (that =the>> Parliament did not intend to apply the 3. R=C3=BCckstellungsG definition of>> Entziehung) and the practice of the Beirat and your Ministry (applying t=he>> 3. R=C3=BCckstellungsG and related restitution court decisions).  This confl=ict>> should be addressed in the new law and resolved in favor of the Beirat=E2=80==99s>> current practice.  There must be some mention of the 3. R=C3=BCckstellungsG =in>> the law or in the legislative history to avoid further confusion.>>=20>> Sincerely yours,>>=20>> Randol Schoenberg>>=20>> P.S.  All documents related to the Amalie Zuckerkandl case can be found =at>> http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/ .>>=20>> ------ End of Forwarded Message>>=20>>=20>>  =20>=20> --=20> Mag. Eva Blimlinger> Projektkoordination Kunst- und Forschungsf=C3=B6rderung> Universit=C3=A4t f=C3=BCr Angewandte Kunst/University of Applied Arts> Oskar Kokoschka-Platz 2> A- 1010 Wien/VIenna> T: +43/1/71133-2778> F: +43/1/71133-2776> eva.blimlinger@uni-ak.ac.at>=20>=20>=20--B_3325048753_13652565Content-type: text/html;	charset="UTF-8"Content-transfer-encoding: quoted-printable<HTML><HEAD><TITLE>Re: Amalie Zuckerkandl</TITLE></HEAD><BODY><FONT FACE=3D"Calibri, Verdana, Helvetica, Arial"><SPAN STYLE=3D'font-size:11pt='>Eva,<BR><BR>I hope we can speak or discuss this further. &nbsp;I was just reading the r=ecent decisions, for example Maria Kalbeck Mautner, where the Beirat said<BR=><BR>Der Beirat hat erwogen:<BR>Gem&auml;&szlig; &sect; 1 Z. 2 Kunstr&uuml;ckgabegesetz k&ouml;nnen entzoge=ne Gegenst&auml;nde ihren urspr&uuml;nglichen Eigent&uuml;mern bzw. der Rech=tsnachfolger von Todes wegen &uuml;bereignet werden. <B>Gegenst&auml;ndlich =l&auml;sst sich zwar nicht feststellen, auf welchem Wege die Objekte von der= damaligen Theatersammlung erworben wurden</B>. Da jedoch Maria Kalbeck Maut=ner verfolgt war und im November 1938 &Ouml;sterreich verlassen musste, kann= dahingestellt bleiben, ob die Objekte aus dem<BR>von der Spedition nicht abgegangenen Umzugslift stammen und in der Folge be=schlagnahmt wurden oder von Maria Kalbeck Mautner <B>aus Anlass ihrer Flucht= der Theatersammlung geschenkt</B> oder an diese ver&auml;u&szlig;ert wurden=. <B>In jedem Fall</B> handelt es sich um Rechtsgesch&auml;fte, welche durch= die Verfolgung von Maria Kalbeck Mautner bedingt (bzw. Teil der Verfolgung)= waren.<BR>Der Beirat kommt daher zum Ergebnis, dass die Voraussetzungen &sect; 1 Z 2 =Kunstr&uuml;ckgabegesetz erf&uuml;llt sind und empfiehlt der Bundesministeri=n f&uuml;r Unterricht, Kunst und Kultur die &Uuml;bereignung der 16 identifi=zierten Objekte.<BR><BR>Now, why (other than animosity towards me and Maria Altmann) wasn't this th=e standard used for the Klimt &quot;Amalie Zuckerkandl&quot; painting from F=erdinand Bloch-Bauer's collection? &nbsp;<BR><BR>The solution is very simple. &nbsp;The Beirat should reconsider the case. &=nbsp;The prior agreement and judgment is not a bar to reconsideration. &nbsp=;See Kantor (settlement), Mahler-Werfel (final judgment AND prior negative B=eirat recommendation).<BR><BR>If Dr. Kremser can get over his animosity towards me, and Dr. Rosenauer can= forget for just one moment that they have to lose another Klimt, this shoul=d be a simple case. &nbsp;It was ALWAYS a simple case. <BR><BR>Randy<BR><BR><BR><FONT COLOR=3D"#000098">&gt; From: Eva Blimlinger &lt;<a href=3D"eva.blimlinger=@uni-ak.ac.at">eva.blimlinger@uni-ak.ac.at</a>&gt;<BR>&gt; Date: Mon, 04 May 2009 09:30:39 +0200<BR>&gt; To: E Randol Schoenberg &lt;<a href=3D"randols@bslaw.net">randols@bslaw.=net</a>&gt;<BR>&gt; Subject: Re: Amalie Zuckerkandl<BR>&gt; <BR>&gt; Dear Randol, I will answer you next week, because I have a lot auf <BR=>&gt; appointment this week and not really time to answer, best Eva Blimling=er<BR>&gt; <BR>&gt; E. Randol Schoenberg schrieb:<BR></FONT><FONT COLOR=3D"#006600">&gt;&gt; Eva,<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; I still cannot forget about the problem with the Bloch-Bauer's Kli=mt &quot;Amalie<BR>&gt;&gt; Zuckerkandl&quot; painting (and the two Waldm&uuml;llers from Gert=rude L&ouml;w<BR>&gt;&gt; Fels&ouml;vanyi).<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; Below is the correspondence I have had with Michael Franz.<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; I think if there is ever any hope of getting a correct result in t=his case,<BR>&gt;&gt; it will have to be up to you. &nbsp;If you agree that there is a p=roblem, which I<BR>&gt;&gt; think that you do, the only way to help is to convince President J=abloner<BR>&gt;&gt; and Michael Franz that it is something that needs to be looked at =again more<BR>&gt;&gt; closely. &nbsp;The solution is simply amending the law to conform =with the<BR>&gt;&gt; current practices of the Beirat, and then applying the current law= properly.<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; If the status quo remains, these lost paintings will fester like a=n open<BR>&gt;&gt; wound forever. What bothers me the most is that this should have b=een an<BR>&gt;&gt; easy case, much easier than the paintings from Adele's will. &nbsp=;But by denying<BR>&gt;&gt; restitution, the Beirat and the judges have, perhaps unknowingly, =engaged in<BR>&gt;&gt; a bit of Holocaust denial. &nbsp;By imagining (without ANY evidenc=e!) a gift from<BR>&gt;&gt; Ferdinand Bloch-Bauer to Amalie Zuckerkandl after January 1939, th=ey pretend<BR>&gt;&gt; that it was possible for a Jew in exile (he fled March 1938) to co=ntrol the<BR>&gt;&gt; disposition of his property. &nbsp;You and I know that this was no=t the case.<BR>&gt;&gt; But apparently too many Austrians are ignorant of this basic fact.= &nbsp;Of<BR>&gt;&gt; course, the judges also ignored the fact that already the post-war=<BR>&gt;&gt; restitution courts recognized that even gifts by Jews who were fle=eing<BR>&gt;&gt; Austria were &quot;Entziehungen&quot; subject to reversal. &nbsp;(=But in this case there<BR>&gt;&gt; obviously was never even a gift. &nbsp;The painting could only hav=e been<BR>&gt;&gt; liquidated by Dr. Fuehrer like all the rest of Ferdinand's propert=y.)<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; Please, please help me correct this injustice. &nbsp;I just saw Ma=ria Altmann<BR>&gt;&gt; again this week. &nbsp;She is 93 years old but she will not be her=e forever.<BR>&gt;&gt; (The same goes for Dr. Felsoevany.) &nbsp;I fear that I am powerle=ss to help<BR>&gt;&gt; them. &nbsp;You may be our only hope.<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; I should be returning to Vienna in October for a concert of my gra=ndfather<BR>&gt;&gt; Eric Zeisl's &quot;Requiem Ebraico&quot; with Zubin Mehta and the =Vienna Philharmonic.<BR>&gt;&gt; Perhaps I will have time to meet with you then. &nbsp;But I would =love to hear<BR>&gt;&gt; your thoughts.<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; Randy Schoenberg<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; ------ Forwarded Message<BR>&gt;&gt; From: E Randol Schoenberg &lt;<a href=3D"randols@bslaw.net">randols@=bslaw.net</a>&gt;<BR>&gt;&gt; Date: Thu, 30 Oct 2008 18:47:05 -0700<BR>&gt;&gt; To: Michael Franz &lt;<a href=3D"Michael.Franz@bmukk.gv.at">Michael.=Franz@bmukk.gv.at</a>&gt;<BR>&gt;&gt; Cc: Hans Peter Huber &lt;<a href=3D"Hanspeter.Huber@bmukk.gv.at">Han=speter.Huber@bmukk.gv.at</a>&gt;, E Randol Schoenberg<BR>&gt;&gt; &lt;<a href=3D"randols@bslaw.net">randols@bslaw.net</a>&gt;<BR>&gt;&gt; Subject: Thanks again for the visit<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; Dear Michael,<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; It was a great pleasure meeting you here in Los Angeles. &nbsp;I h=ope the rest of<BR>&gt;&gt; your trip was successful.<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; I am so glad we had the opportunity to meet and talk about the iss=ues that<BR>&gt;&gt; you and I are both grappling with. &nbsp;As I explained, it was on=e of my great<BR>&gt;&gt; frustrations that for so long I could not have any direct communic=ation with<BR>&gt;&gt; your predecessors. &nbsp;I think that talking about the issues can= often lead to<BR>&gt;&gt; a resolution that is beneficial for both sides. &nbsp;So I was esp=ecially happy<BR>&gt;&gt; to be able to speak with you.<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; I understand your political circumstances, and the desire not to p=ropose any<BR>&gt;&gt; further changes in the new law, for fear that the &Ouml;VP will th=en abandon the<BR>&gt;&gt; entire restitution project. &nbsp;I wish only that the new law cou=ld have been<BR>&gt;&gt; drafted to resolve these issues the first time! &nbsp;But I respec=t your judgment<BR>&gt;&gt; and hope that you will be successful in having the new law passed =as it is<BR>&gt;&gt; currently drafted.<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; At some point, I hope it will be appropriate to ask President Jabl=oner or<BR>&gt;&gt; perhaps Prof. Eva Blimlinger to review the actual decision in the =Amalie<BR>&gt;&gt; Zuckerkandl painting case and let you know if they agree with the =result, or<BR>&gt;&gt; if, as I have suggested, the result could have been different if t=he current<BR>&gt;&gt; practices of the Beirat had been followed. &nbsp;The same type of =review would be<BR>&gt;&gt; appropriate for the Fels&ouml;vanyi family&#8217;s two Waldm&uuml;=ller paintings. &nbsp;These are<BR>&gt;&gt; the ONLY two cases I know of that were not correctly decided, in m=y view.<BR>&gt;&gt; So a wholesale review of prior decisions should not be warranted. =&nbsp;If, as I<BR>&gt;&gt; suspect, President Jabloner or Prof. Blimlinger agree with me that= the<BR>&gt;&gt; Zuckerkandl painting and Fels&ouml;vanyi cases did not follow the =current Beirat<BR>&gt;&gt; guidelines, then I hope that you will take a closer look at the is=sue of how<BR>&gt;&gt; to resolve these matters. &nbsp;A further revision of the law may =not be<BR>&gt;&gt; necessary. <BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; As we joked at our brunch, Austria sometimes has the problem that =it shoots<BR>&gt;&gt; itself in the foot. &nbsp;So, even while the art restitution law i=s one of the<BR>&gt;&gt; most far-reaching and generous in all of Europe, the misapplicatio=n of the<BR>&gt;&gt; law has led to embarrassments that have overshadowed all the good =that was<BR>&gt;&gt; done! &nbsp;I hope that working together we can rectify this, and =help clear up<BR>&gt;&gt; the few remaining disputes that are preventing Austria from moving= forward<BR>&gt;&gt; without shame over the way that it has dealt with its past.<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; Thank you again for our meeting. &nbsp;I look forward to speaking =with you again<BR>&gt;&gt; soon,<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; Randy Schoenberg<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; ------ Forwarded Message<BR>&gt;&gt; From: E Randol Schoenberg &lt;<a href=3D"randols@bslaw.net">randols@=bslaw.net</a>&gt;<BR>&gt;&gt; Date: Tue, 12 Aug 2008 07:47:16 -0700<BR>&gt;&gt; To: Alexandra Schwabl &lt;<a href=3D"Alexandra.Schwabl@bmukk.gv.at">=Alexandra.Schwabl@bmukk.gv.at</a>&gt;, Franz Michael<BR>&gt;&gt; &lt;<a href=3D"Michael.Franz@bmukk.gv.at">Michael.Franz@bmukk.gv.at<=/a>&gt;<BR>&gt;&gt; Cc: E Randol Schoenberg &lt;<a href=3D"randols@bslaw.net">randols@bs=law.net</a>&gt;, Hans Peter Huber<BR>&gt;&gt; &lt;<a href=3D"Hanspeter.Huber@bmukk.gv.at">Hanspeter.Huber@bmukk.gv=.at</a>&gt;<BR>&gt;&gt; Subject: Re: Restitution Amalie Zuckerkandl<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; Dear Dr. Franz,<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; Thank you so much for sending me the letter from Prof. Jabloner.<B=R>&gt;&gt; Unfortunately, I do not see any evidence that the Beirat (or you) =have<BR>&gt;&gt; considered the fact that the decisions in the Amalie Zuckerkandl c=ase (by<BR>&gt;&gt; the Beirat in 2005, the Schiedgericht in 2006, and the OGH in 2008=) are<BR>&gt;&gt; INCONSISTENT with the current practices of the Beirat and your Min=istry!<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; As I have pointed out numerous times, the original 2006 Beirat dec=ision<BR>&gt;&gt; (<a href=3D"http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Decisions/beira=t.pdf">http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Decisions/beirat.pdf</a>) an=d the<BR>&gt;&gt; decision of the Schiedsgericht (<BR>&gt;&gt; <a href=3D"http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Decisions/decisi=on.pdf">http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Decisions/decision.pdf</a>)= were based<BR>&gt;&gt; on the assumption that the 3. R&uuml;ckstellungsG and related deci=sions of the<BR>&gt;&gt; restitution courts did not apply to the definition of &quot;Entzie=hung&quot; in the<BR>&gt;&gt; NichtigkeitsG &sect;1 (which is the only restitution law mentioned= in the<BR>&gt;&gt; R&uuml;ckgabeG). &nbsp;The OGH (<BR>&gt;&gt; <a href=3D"http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Revision/OGH.pdf=">http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Revision/OGH.pdf</a> ) found that= it<BR>&gt;&gt; was plausible that the Parliament in 1998 intended NOT to apply th=e 3.<BR>&gt;&gt; R&uuml;ckstellungsG when it mentioned only &sect;1 of the Nichtigk=eitsG, and therefore<BR>&gt;&gt; found that the Schiedspruch was not against the &quot;ordre public=&quot;. &nbsp;(&#8220;Dass der<BR>&gt;&gt; Gesetzgeber des Kunstr&uuml;ckgabeG einen Verweis auf das 3. RStG =bewusst<BR>&gt;&gt; vermieden haben k&ouml;nnte, um die Republik &Ouml;sterreich nicht= mit der nur durch<BR>&gt;&gt; die Entziehungsvermutung zu rechtfertigenden Beweislastumkehr zu b=elasten,<BR>&gt;&gt; ist vor diesem Hintergrund immerhin so weit wahrscheinlich, dass d=ie<BR>&gt;&gt; Forderung nach einer (anologen) Anwendung dieser Bestimmung keines=wegs<BR>&gt;&gt; zwingend erscheint.&#8221;)<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; But as I have pointed out, in many decisions since 2007, the Beira=t has in<BR>&gt;&gt; fact applied the 3. R&uuml;ckstellungsG definition of Entziehung t=o determine if<BR>&gt;&gt; an artwork should be restituted. &nbsp;For example,<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; Max Roden Rosenzweig,<BR>&gt;&gt; <a href=3D"http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15340/beschlussmaxroden=rosenzweig.pdf">http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15340/beschlussmaxrodenros=enzweig.pdf</a><BR>&gt;&gt; &#8220;&sect; 1 des Bundesgesetzes vom 15 . Mai 1946, BGBI.Nr. 106=/46, erkl&auml;rt auch<BR>&gt;&gt; entgeltliche Rechtsgesch&auml;fte w&auml;hrend der Deutschen Beset=zung<BR>&gt;&gt; &Ouml;sterreich fu=CC=88r null und nichtig, wenn sie im Zuge einer dur=ch das Deutsche<BR>&gt;&gt; Reich erfolgten politischen und wirtschaftlichen Durchdringung vor=genommen<BR>&gt;&gt; worden sind, um natu=CC=88rlichen Personen Verm&ouml;gen zu entziehen,= das ihm am 13 .<BR>&gt;&gt; M&auml;rz 1938 zugestanden ist. &nbsp;Nach &sect; 2 Abs. 1<BR>&gt;&gt; des dritten Ru=CC=88ckstestellungsgesetzes BGBL 1947/54, liegt eine ni=chtige<BR>&gt;&gt; Verm&ouml;gensentziehung dann vor, wenn der Eigentu=CC=88mer politisch=er Verfolgung<BR>&gt;&gt; durch den Nationalsozialismus unterworfen war und der Erwerber des= Verm&ouml;gens<BR>&gt;&gt; nicht dartut, dass die Verm&ouml;gensu=CC=88bertragung auch unabh&auml=;ngig<BR>&gt;&gt; von der Machtergreifung des Nationalsozialismus erfolgt w&auml;re =.&#8221; Die<BR>&gt;&gt; Rechtssprechung der Ru=CC=88ckstellungskommission hat dazu festgehalte=n, dass es<BR>&gt;&gt; als gerichtsbekannt keines weiteren Beweises bedu=CC=88rfe, dass &quot=;Juden in<BR>&gt;&gt; &Ouml;sterreich der p&ouml;litischen Verfolgung durch die national=sozialistischen<BR>&gt;&gt; Machthaber ausgesetzt waren&quot; (Rkb Wien 83/47), ferner dass es= bei Verk&auml;ufen<BR>&gt;&gt; durch politisch Verfolgte fu=CC=88r die Ru=CC=88ckstellungspflicht ohne Be=lang ist, ob<BR>&gt;&gt; der Kaufpreis angemessen war oder der Verk&auml;ufer die Verkaufsv=erhandlungen<BR>&gt;&gt; selbst eingeleitet hat (Rkv 7/48, Rkb Wien 97/47) . Der vom Erwerb=er zu<BR>&gt;&gt; erbringende Nachweis, die Verm&ouml;gensu=CC=88bertragung h&auml;tte a=uch ohne die<BR>&gt;&gt; Machtergreifung des Nationalsozialismus stattgefunden, erfordert d=en Beweis<BR>&gt;&gt; bereits vorher stattgefundener Vertragsverhandlungen zu vergleichb=aren<BR>&gt;&gt; wirtschaftlichen Bedingungen oder aber einer - von der Machtergrei=fung des<BR>&gt;&gt; Nationa'sozialismus unabh&auml;ngigen - aussichtslosen finanzielle=n Lage des<BR>&gt;&gt; Verk&auml;ufers (Rkb Wien 905/48) . Es ist somit mit Sicherheit da=von auszugehen,<BR>&gt;&gt; dass der in Rede stehende Kunstgegenstand ru=CC=88ckzustellen gewesen =w&auml;ren.&#8221;<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; See also similar language in<BR>&gt;&gt; Maria and Dir. Michael Ottakar Popper,<BR>&gt;&gt; <a href=3D"http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15339/beschlussmariaund=dir_michael.pdf">http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15339/beschlussmariaunddi=r_michael.pdf</a><BR>&gt;&gt; Ernst Gotthilf, <BR>&gt;&gt; <a href=3D"http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15335/beschlussernstgot=thilf.pdf">http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15335/beschlussernstgotthilf.pd=f</a><BR>&gt;&gt; Theodor Wolf, <BR>&gt;&gt; <a href=3D"http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15342/beschlusshrdr_the=odorwolf.pdf">http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15342/beschlusshrdr_theodorw=olf.pdf</a><BR>&gt;&gt; Wilhelm M&uuml;ller-Hofmann,<BR>&gt;&gt; <a href=3D"http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15591/rest_beirat_muell=er.pdf">http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15591/rest_beirat_mueller.pdf</a><=BR>&gt;&gt; Roubicek &amp; Purm, <BR>&gt;&gt; <a href=3D"http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15593/rest_beirat_roubi=cek.pdf">http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15593/rest_beirat_roubicek.pdf</a=><BR>&gt;&gt; Marianne Nechansky,<BR>&gt;&gt; <a href=3D"http://www.bmukk.gv.at/medienpool/16670/beschluss_nechans=ky.pdf">http://www.bmukk.gv.at/medienpool/16670/beschluss_nechansky.pdf</a><=BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; These decisions are clearly INCONSISTENT with the decision of the<=BR>&gt;&gt; Schiedgericht, which found as follows<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; &#8220;Da das Schiedsgericht, wie oben dargelegt, davon ausgeht, d=ass die &Uuml;bergabe<BR>&gt;&gt; des Bildes aus der Sammlung Bloch-Bauer an die Familie<BR>&gt;&gt; Zuckerkandl/M&uuml;ller-Hofmann freiwillig, also auf durch die pri=vate Beziehung<BR>&gt;&gt; zu Amalie Zuckerkandl motivierte Veranlassung Ferdinand Bloch-Baue=rs,<BR>&gt;&gt; erfolgte, liegt in diesem Vorgang keine &#8216;Entziehung&#8217; i=m Sinne des<BR>&gt;&gt; Nichtigkeitsgesetzes zu Lasten des Verm&ouml;gen von Ferdinand Blo=ch-Bauer, mag<BR>&gt;&gt; die R&uuml;ckgabe auch durch die Verfolgung Ferdinand Bloch-Bauers= in dem Sinne<BR>&gt;&gt; verursacht worden sein, dass ohne die Ereignisse nach 1938 alle Di=nge eine<BR>&gt;&gt; andere Wendung genommen h&auml;tten. Das Gesetz verlangt vielmehr,= dass die<BR>&gt;&gt; Verm&ouml;gensverschiebung erfolgte, &#8216;um zu . . . Entziehen&=#8217;, welches<BR>&gt;&gt; Tatbestandsmerkmal vorliegend nicht erf&uuml;llt ist.&#8221;<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; The Beirat and the Schiedsgericht assumed (without any evidence to= support<BR>&gt;&gt; the finding, and much contrary evidence) that there was a &quot;gi=ft&quot; of the<BR>&gt;&gt; painting from Ferdinand Bloch-Bauer after 1938 (in exile!) to the<=BR>&gt;&gt; Zuckerkandl family in Vienna. &nbsp;I have always pointed out that= under the 3.<BR>&gt;&gt; R&uuml;ckstellungsG, such a gift (if it occurred) must be consider=ed an<BR>&gt;&gt; Entziehung and the painting would still without question have been= subject<BR>&gt;&gt; to restitution to the Bloch-Bauer heirs (they did not locate the p=ainting<BR>&gt;&gt; until 1978, after the restitution laws had expired!).<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; The Beirat itself took this position in the later Hans Abels case.= &nbsp;See<BR>&gt;&gt; <a href=3D"http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15332/beschlussdr_hansa=bels8882.pdf">http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15332/beschlussdr_hansabels8=882.pdf</a><BR>&gt;&gt; (&quot;Unter Beru=CC=88cksichtigung des dargestellten Sachverhaltes ka=nn kein Zweifel<BR>&gt;&gt; daran bestehen, dass diese Schenkung ein Rechtsgesch&auml;ft war, =das zufolge &sect; 1<BR>&gt;&gt; des BG vom 15 . Mai 1946, BGBI . 106, nichtig war. Es ist mit Sich=erheit<BR>&gt;&gt; davon auszugehen, dass die geschenkten Objekte ru=CC=88ckzustellen gew=esen w&auml;ren.<BR>&gt;&gt; Es ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass die geschenkten Objek=te<BR>&gt;&gt; r&uuml;ckzustellen gewesen w&auml;re.&quot;) &nbsp;See also Gertru=de Fischl,<BR>&gt;&gt; <a href=3D"http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15333/beschlussgertrude=fischldr_ha.pdf">http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15333/beschlussgertrudefi=schldr_ha.pdf</a> ;<BR>&gt;&gt; Gerturd Marl&eacute; <BR>&gt;&gt; <a href=3D"http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15338/beschlussgertrude=marl.pdf">http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15338/beschlussgertrudemarl.pdf<=/a> ; Regine<BR>&gt;&gt; Ehrenfest-Egger <BR>&gt;&gt; <a href=3D"http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15741/rest_beirat_ehren=festegger.pdf">http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15741/rest_beirat_ehrenfest=egger.pdf</a><BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; This current practice by the Beirat (NOT followed in the Amalie Zu=ckerkandl<BR>&gt;&gt; case) is absolutely correct. &nbsp;As we explained in our filing w=ith the OGH (<BR>&gt;&gt; <a href=3D"http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Revision/Revisio=n.pdf">http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Revision/Revision.pdf</a> ),=<BR>&gt;&gt; Heller/Rauscher fu=CC=88hren in ihrer Entscheidungssammlung an (siehe =Graf NZ<BR>&gt;&gt; 03/2007, 72 f [ <a href=3D"http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/=Opinions/Graf.pdf">http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Opinions/Graf.pd=f</a><BR>&gt;&gt; ]), dass auch Schenkungen unter die Ru=CC=88ckstellungsgesetze fallen:= &#8222;Eine auch<BR>&gt;&gt; ohne die Machtergreifung des Nationalsozialismus erfolgte<BR>&gt;&gt; Verm&ouml;gensu=CC=88bertragung ist nicht bei einer seitens des auswan=dernden<BR>&gt;&gt; Eigentu=CC=88mers erfolgten Schenkung von Einrichtungsgegenst&auml;nde=n an seine<BR>&gt;&gt; Freundin anzunehmen. Denn wenngleich die Gew&auml;hrung einer Abfi=ndung bei einer<BR>&gt;&gt; L&ouml;sung der Beziehungen zu einer Freundin u=CC=88blich ist, ist ni=cht dargetan,<BR>&gt;&gt; da&szlig; der Eigentu=CC=88mer auch ohne die Machtergreifung, wenn er =nicht durch die<BR>&gt;&gt; Verh&auml;ltnisse zur Auswanderung veranlasst worden w&auml;re, de=r Erwerberin gerade<BR>&gt;&gt; die in Frage stehenden (Einrichtungs-)Gegenst&auml;nde geschenkt h=&auml;tte.&#8221;<BR>&gt;&gt; (Heller/Rauscher, Die Rechtsprechung der Ru=CC=88ckstellungskommission=en, 1949,<BR>&gt;&gt; 221, S. 445-6, Rkb Wien 817/48 v. 10.9.1948<BR>&gt;&gt; <a href=3D"http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Klage/Heller.pdf=">http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Klage/Heller.pdf</a> ).<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; Once again, I ask that the Beirat reconsider the Amalie Zuckerkand=l decision<BR>&gt;&gt; in light of the more recent decisions of the Beirat applying the 3=.<BR>&gt;&gt; R&uuml;ckstellungsG and related restitution court decisions. &nbsp=;There is NO LAW<BR>&gt;&gt; that prohibits such reconsideration by the Ministry or the Beirat =(see<BR>&gt;&gt; Mahler-Werfel decision<BR>&gt;&gt; <a href=3D"http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Munch/Beirat.pdf=">http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/Munch/Beirat.pdf</a> ).<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; At the same time, I would ask that when you amend the R&uuml;ckgab=eG, you include<BR>&gt;&gt; language that confirms the current practices of the Beirat, as dem=onstrated<BR>&gt;&gt; in the various Beirat decisions mentioned above. &nbsp;At the mome=nt, there is a<BR>&gt;&gt; conflict between the interpretation of the Schiedsgericht and OGH =(that the<BR>&gt;&gt; Parliament did not intend to apply the 3. R&uuml;ckstellungsG defi=nition of<BR>&gt;&gt; Entziehung) and the practice of the Beirat and your Ministry (appl=ying the<BR>&gt;&gt; 3. R&uuml;ckstellungsG and related restitution court decisions). &=nbsp;This conflict<BR>&gt;&gt; should be addressed in the new law and resolved in favor of the Be=irat&#8217;s<BR>&gt;&gt; current practice. &nbsp;There must be some mention of the 3. R&uum=l;ckstellungsG in<BR>&gt;&gt; the law or in the legislative history to avoid further confusion.<=BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; Sincerely yours,<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; Randol Schoenberg<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; P.S. &nbsp;All documents related to the Amalie Zuckerkandl case ca=n be found at<BR>&gt;&gt; <a href=3D"http://www.bslaw.com/altmann/Zuckerkandl/">http://www.bsl=aw.com/altmann/Zuckerkandl/</a> .<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; ------ End of Forwarded Message<BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; <BR>&gt;&gt; &nbsp;&nbsp;<BR></FONT><FONT COLOR=3D"#000098">&gt; <BR>&gt; -- <BR>&gt; Mag. Eva Blimlinger<BR>&gt; Projektkoordination Kunst- und Forschungsf&ouml;rderung<BR>&gt; Universit&auml;t f&uuml;r Angewandte Kunst/University of Applied Arts<=BR>&gt; Oskar Kokoschka-Platz 2<BR>&gt; A- 1010 Wien/VIenna<BR>&gt; T: +43/1/71133-2778<BR>&gt; F: +43/1/71133-2776<BR>&gt; <a href=3D"eva.blimlinger@uni-ak.ac.at">eva.blimlinger@uni-ak.ac.at</a><=BR>&gt; <BR>&gt; <BR>&gt; <BR></FONT></SPAN></FONT></BODY></HTML>--B_3325048753_13652565----B_3334983026_10919272--
